Nomadin auf Zeit

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Meine Wasserschuhe auf dem Steg im August 2022

Bin dann mal weg …

Und plötzlich weisst du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

Ich war 60 Jahre alt und ein Traum aus meinen Jugendjahren nistete sich bei mir im Herzen und in meinen Gedanken ein.

Nach vielen Jahren mit Familie, Geschäftsleben und Verantwortung für andere, ist es nun Zeit was anderes zu tun.
Jetzt ging es mit Volldampf in Richtung Pension, dies bedeutete für mich:

Mein Traum in der Jugend – mit einem Wasserflugzeug zu landen, auf einem See, an welchen keine andere Bewohner leben. Die Gepäckstücke und das Kanu ausladen am Ufer einer Wildnis. Nach der Verabschiedung vom Piloten, wird es ruhig. Jetzt geht die Arbeit los, eine Blockhütte bauen und einmal alle vier Jahreszeiten auf diesem Stück Land, leben.

Nun bin ich nicht mehr Jung, also hat sich mein Traum relativiert.
Blockhaus in Kanada und darin ein Jahr leben. Es darf ruhig auch Bewohner um den See herum haben, denn ich liebe alle Begegnungen mit Menschen. Das Englisch sollte in diesem Jahr auf ein neues Niveau kommen, hier wäre das Trapperleben, nicht gerade von Nutzen.

Wer ankommen will, muss sich irgendwann auf den Weg machen.

So beginnt im Winter 2020 meine Vorbereitungszeit, um nach meiner Pensionierung im Herbst 2022, ein Lebensjahr in Kanada zu verbringen.

Ich beginne mit der Suche nach einem fertigen Blockhaus in Kanada, was sich als sehr aufwendig und unbezahlbar, herausstellt. Auch wollen keine Ganzjahres Vermietungen abgeschlossen werden.
Eine Frau alleine, ist auch ein wiederkehrendes Thema.

Recherchen zu folgenden Themen sind aktuell:

Frau al­lei­ne? Was brin­ge ich mit, oder was ist wich­tig, noch zu ler­nen, so­zu­sa­gen Skills an­zu­eig­nen?
Mein Le­bens­ruck­sack ist ge­packt mit:
Out­door Er­fah­rung bei Wald­pro­jek­ten mit Jürg von Wakonda.
Holz­spal­ten, Feu­er Kü­che, Or­ga­ni­sa­ti­ons­ta­lent und mit mir al­lei­ne zu­frie­den zu sein, ha­be ich bei län­ge­ren Auf­ent­hal­ten in Alp­hüt­ten, ge­lernt.
Berg­stei­gen mit Markus und da­zu Berg­wan­dern und Weit­wan­dern wa­ren mei­ne an­de­ren Lehr­meis­ter, um mich aus­ser­halb mei­ner Kom­fort­zo­ne zu be­we­gen.

Nun ist die Fra­ge, was fehlt mir noch, um das Aben­teu­er­jahr zu star­ten?
Es sind al­les Ei­gen­schaf­ten, wel­che, Bru­no, mein Ehe­mann bis 2016, im­mer per­fekt, ab­ge­deckt hat.

Mein Ent­schluss wei­ter­ zu­ ma­chen hat­te Fol­gen:

«Meinen Jugendtraum leben» kommt demnächst mit einer weiteren Folge…………